Diese Turnierspielordnung gilt für alle vom Doppelkopf-Club "Derbe Doko-Runde Niederrhein e.V."
ausgerichteten internen Doppelkopfturniere. Sie regelt ferner die Qualifikation und
Teilnahme an den Regionalmeisterschaften und den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften.
Es wird nach den Turnierspielregeln des Deutschen Doppelkopfverbandes gespielt. Die Regeln
werden jedem Vereinsmitglied der Derben Doko-Runde Niederrhein e.V. ausgehändigt.
Spieltag ist grundsätzlich der Dienstag .
Wer an einem Spieltag um 18:00 Uhr nicht am Spielort anwesend ist, hat keinen Anspruch auf
Teilnahme an der ersten Spielrunde.
Spielort der "Derben Doko-Runde Niederrhein e.V.", ist die Gaststätte
"Gerichtsklause", Flesgentor 15, 46483 Wesel. Dem Vorstand sind Änderungen des Spielortes
und der Spieltage vorbehalten, sie müssen den Mitgliedern lediglich rechtzeitig
bekannt gegeben werden. An
Spielabenden ist das Rauchen im Spielraum nicht erlaubt.
Spielzeit ist das Kalenderjahr.
Das Spielen um Geld ist an den Spieltagen nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen ist der
Vorstand berechtigt, die betroffenen Spieler zu ermahnen und im Wiederholungsfalle vom
jeweiligen Spieltag auszuschließen.
Als Schiedsrichter fungiert ein geprüfter Verbandsschiedsrichter.
In Abwesenheit eines solchen, übernehmen die anwesenden
Vorstandsmitglieder dessen Aufgabe. Die Entscheidungen sind für dieses
Turnier bindend. Die Schiedsrichter sind in ihren Entscheidungen insofern nicht
an die Regeln gebunden, als sie auch von Strafpunkten absehen können. Die Schiedsrichter
allein sind berechtigt, Strafpunkte zu verhängen, den Spielern ist dies auch bei
Einvernehmen nicht gestattet; auch insoweit wird von den Regeln abgewichen.
Teilnehmer an internen Turnieren des Veranstalters haben sich so zu verhalten,
dass kein
anderer gestört oder beeinflusst wird. Bei Zuwiderhandlungen sind die Schiedsrichter
berechtigt, den betreffenden Spieler zu ermahnen und im Wiederholungsfalle bis zu 12
Minuspunkte gegen den betreffenden Spieler zu verhängen. Bei nochmaliger Wiederholung können
die Schiedsrichter den Spieler vom Spielabend ausschließen.
Bei unkorrekter Spielweise (Nichteinhaltung der Regeln) können die Schiedsrichter sämtlichen
Spielern des betroffenen Tisches 12 Minuspunkte erteilen.
Mit mehrheitlicher Entscheidung des anwesenden Vorstands können Spieler, die nicht
Mitglieder des Vereins sind, ohne Begründung vom Spielabend ausgeschlossen werden.
Es wird an Vierer- und/oder Fünfertischen gespielt. Sind die anwesenden Spieler allerdings
nicht auf Vierer und/oder Fünfertischen aufteilbar, kann auch an Sechser- oder
Siebenertischen gespielt werden. Der Spieler mit der höchsten Platzziffer führt am Tisch
die Spielliste, in die er die Spiel- und Strafpunkte einträgt. Bei Einverständnis aller
Mitspieler eines Tisches kann auch ein anderer Spieler die Spielliste führen. Insoweit wird
von den Regeln (Nr. 1b) abgewichen.
Teil B: Meisterschaft
Der Vereinsmeister wird während einer Spielzeit (A Nr. 2d) ermittelt.
Sind an einem Spieltag Sechser- und/oder Siebenertische vorhanden (siehe A Nr. 5a) wird
ausgelost, wer als erstes gibt. Der erste, zweite, vierte und fünfte Spieler (im Uhrzeigersinn)
nach dem Geber spielen bei einem Sechsertisch. Bei einem Siebenertisch spielen der erste,
dritte, fünfte und sechste Spieler (im Uhrzeigersinn) nach dem Geber.
An jedem Spielabend werden max. drei Runden an
Vierer- (24 Spiele), Fünfer- (30 Spiele), Sechser- (36 Spiele) und/oder
Siebenertischen (42 Spiele) gespielt. Die Spieldauer beträgt an den
Vierertischen 105 Minuten, Fünfertischen 120 Minuten, Sechsertischen 155
Minuten und Siebenertischen 180 Minuten. Im Anschluss daran werden die
restlichen Pflichtsoli gespielt.
Die Sitzverteilung der jeweiligen Runde wird ausgelost.
In einem Wochenrhythmus werden abwechselnd die erste bzw. zweite Runde
durch die/den Spieltagleiter (nach Möglichkeit zwei anwesende
Vorstandsmitglieder) zusammengestellt. Es sollen nach Möglichkeit Runden
entstehen, bei denen die Spieler möglichst gleich stark sind. Die
Spieltagleiter können in Ausnahmefällen auch bei normal gelosten Runden
einzelne Änderung vorzunehmen.
Zur Ermittlung des Vereinsmeisters wird eine Rangliste erstellt. Die Rangliste gibt in absteigender
Reihenfolge die von einem Spieler durchschnittlich erzielten Punkte pro Runde wieder. Alle an
einem Spieltag gespielten Runden gehen in die Wertung ein. Hat ein Spieler im Laufe einer Spielzeit
weniger als 40 aller gespielten Runden mitgespielt, so werden ihm für jede Runde die ihm daran
fehlt 25 Minuspunkte angerechnet, so wie 12 Minuspunkte in der
Solo-Liste. Die Spieler erhalten für jede
gespielte Runde einen Bonus von 0,02 Punkten auf ihren Punktedurchschnitt.
Nach jedem Spieltag wird die Rangliste vom Vorstand erstellt.
Der Spieler, der am Ende des Jahres auf Platz 1 der Rangliste steht, ist Vereinsmeister und erhält einen
Pokal. (Zusätzlich zum Erinnerungspokal wird ein Wanderpokal vergeben.)
Die ersten fünf Spieler der Jahresrangliste erhalten Urkunden.
Teil C: Qualifikation zu den Regionalmeisterschaften
Der Verein kann eine vom Deutschen Doppelkopf-Verband festgelegte Anzahl von Vereinsmitgliedern zur
nächsten Regionalmeisterschaft entsenden.
Die Rangliste ist das einzige Qualifikationskriterium für die dem Verein zugewiesenen Startplätze bei den
im darauf folgenden Jahr stattfindenden Regionalmeisterschaften. Die Bestplatzierten
der Rangliste
qualifizieren sich für diese Startplätze. Kann oder will ein so qualifizierter Spieler seinen Startplatz nicht in
Anspruch nehmen, so erhält der gemäß der Rangliste bestplatzierte, bis dahin nicht qualifizierte Spieler
diesen freigewordenen Startplatz.
Teil D: Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMM)
Der Vorstand entscheidet darüber, wie viele Mannschaften zur nächsten DMM gemeldet werden.
Der Vorstand entscheidet über Zusammensetzung der einzelnen Mannschaften.
Als Grundlage soll die Rangliste herangezogen werden.
Teil E: Bundesliga & Bundesligaqualifikation
Der Vorstand entscheidet über die Meldung einer
Qualifikationsmannschaft und deren Zusammensetzung.
In der Bundesliga entscheidet der Vorstand über die
Mannschaftsaufstellung.
Im Falle einer Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein, wird
die Verantwortung einem der beiden Vereine übertragen. Dieser Entscheidet
über die Aufstellung der Mannschaft. Sollte dem Verein WES DDRN die
Führung übertragen werden, entscheidet der Vorstand über die
Aufstellung.
Teil F: Änderung, Auslegung und Gültigkeitsdauer
Sollte das Ausrichtungskonzept der DEM, der Regionalmeisterschaften oder der DMM geändert werden,
so entscheidet der Vorstand über einen neuen Qualifikations- und/oder Teilnahmemodus; er kann die
Beschlussfassung auch einer Mitgliederversammlung überlassen.
Lässt ein Punkt der Turnierspielordnung mehrerer Deutungen zu, so entscheidet der Vorstand
über seine Auslegung.
Diese Turnierspielordnung gilt für das Jahr 2010. Der Vorstand kann diese Turnierspielordnung
jederzeit ändern, sofern er die Änderungen vor Inkrafttreten allen Spielern bekannt gibt.
Soweit keine anderweitigen Regelungen getroffen werden, verlängert sich die Gültigkeitsdauer
auf unbestimmte Zeit.